Lochkamera - Bärbel Brantner

Bärbel Brantner

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Lochkamera

Veröffentlicht: 07.03.2015 12:09, zuletzt geändert: 19.03.2016 12:30

Alben zum Thema:

"Eine Lochkamera ist das einfachste Gerät, um eine optische Abbildung zu erhalten. Sie benötigt dafür keine optische Linse, sondern nur einen lichtdichten Hohlkörper mit einer kleinen Öffnung, dem Loch. Das auf der gegenüberliegenden Innenseite entstehende reelle Bild lässt sich auf lichtempfindlichem Material (Fotopapier oder Film) oder über einen elektronischen Bildwandler (Bildsensor) festhalten"
(Wikipedia)
Seit 2011 nehme ich jedes Jahr am World Pinhole Day teil. Die "Nicht-Technik" der Lochkamerafotografie fasziniert mich. Ich verwende dafür zwar meine Spiegelreflexkamera, aber statt eines Objektivs einen Lochkamera-Adapter, sprich "ein Loch". Das gibt es fertig zu kaufen, man kann es auch recht einfach selbst basteln. Die Reduktion der technischen Möglichkeiten beim Fotografieren finde ich inspirierend. Die Abbildungseigenschaften der Lochkamera entsprechen der Perspektive des freien Auges. So wirken die Fotos einerseits sehr wirklichkeitsnah, andererseits auch eine wenig "entrückt", bedingt durch die mehr oder weniger große Unschärfe.

Das letzte Projekt zum Thema Lochkamera des Haus der Fotografie: motion / emotion.